1292 wird das erste Mal kirchliches Leben im Pfarrbezirk Britten erwähnt. Trotz dieser frühen Nennung hatte Britten bis in das 18. Jahrhundert hinein keinen eigenen Seelsorger, sondern wurde von der Propstei Merzig "mitversorgt". Doch seit dem Jahr 1505 ist auf dem Kircheberg zu Britten ein Gotteshaus bezeugt. Die aus dem Jahr 1787 stammende baufällige Kirche, wurde im Jahr 1824 durch den heutigen Bau ersetzt. Bei ihrer Errichtung befand sich der Eingang dort, wo wir heute den Chorraum finden. Die heutige Taufkapelle bildete den Chorraum. Die heutige Aufteilung erfolgte im Jahr 1910. In den letzten Kriegstagen wurde die Kirche schwer in Mitleidenschaft gezogen. Am 2. Dezember 1944 erhielt das Gotteshaus zwei Volltreffer im Dach, ehe in der Nacht vom 15. zum 16. März 1945 ein Bombentreffer die Kirche in Brand setzte. Die einstige Pracht und Schönheit des Gotteshauses, von dem die heutige Ausmalung noch ein Zeugnis gibt, lag in Schutt und Asche. 1948 begann man mit dem Wiederaufbau der Kirche, der Zug um Zug beendet werden konnte. Im Jahr 1953 wurde der Altar neu geweiht und die Orgel ebenso ihrer Bestimmung übergeben. Ihre heutige Ausgestaltung erhielt die Kirche in den 60er Jahren. Hier ist zweierlei hervorzuheben. Einmal die Fenster, die dem Raum seine prägende Gestalt geben und ihn in ein wunderbares Licht tauchen. Sie zeigen die Werke der Barmherzigkeit im Langhaus und im Chorraum Szenen der Auferstehung Christi. Zentrum des Chorraums ist zweifelsohne der Tabernakel, der die Vision des himmlischen Jerusalems aus der Offenbarung des Johannes darstellt.

Britten - St. Wendalinus
Impressionen der Kirche in Britten
7 Bilder
Adresse/Anfahrt
Auf der Fels
66679 Losheim am See/Britten
