In den Tagen nach Pfingsten, so erfahren wir es in der Heiligen Schrift, begegnet der Auferstandene immer wieder seinen Jüngern. Es ist nicht nur eine Begegnung mit ihm, sondern auch eine Zeit der Sendung. Dem Herrn begegnen und sich von ihm senden lassen, dies kommt im Sakrament der Priesterweihe in besonderer Art und Weise zum Ausdruck. Durch Handauflegung und Gebet werden die Weihekandidaten mit dem Heiligen Geist ausgestattet, damit sie als Freunde Jesu für ihn Zeugnis geben und die Gemeinden in Gemeinschaft mit dem Bischof umsichtig leiten. Dies kommt besonders dadurch zum Ausdruck, dass den Priestern die Ausspendung der Sakramente anvertraut sind.
Es gibt jedoch viele Wege in unserer Kirche, das Band der Freundschaft mit Jesus noch enger zu knüpfen und für ihn in dieser Welt und Zeit zu leben. So kann man auch die Diakonenweihe empfangen, die mehr als eine Vorstufe der Priesterweihe ist. Sie ist vielmehr ein wichtiger Dienst in der Gemeinde, der das Herz der Gemeinde stets für die Bedürftigen wachhalten soll.
Auch ist es möglich, den Dienst der Gemeindereferentin und des Gemeindereferenten in den Pfarreien wahrzunehmen. Hier wird besonders der Dienst der Laien für die Kirche und in den Pfarreien gestärkt.
Bei allem geht es aber immer um eines: Christus in die Welt zu tragen und die Hoffnung, die er uns schenkt, weiterzugeben.






