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"ARRIVEDERCI ROMA!" :Eine unvergessliche Jugendfreizeit in der Ewigen Stadt

39 Jugendliche, fünf Tage, unzählige Eindrücke und jede Menge gemeinsame Erlebnisse:
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Datum:
18. Aug. 2026
Von:
Pfr. Christian Josef Kossmann
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Vom 27. Juli bis zum 1. August machte sich die Pfarrei Losheim auf den Weg nach Rom. Was uns dort erwartete, war eine bunte Mischung aus Glauben, Geschichte, Kultur, Gemeinschaft und natürlich ganz viel italienischem Lebensgefühl.

Auf nach Rom!

Am 27. Juli war es endlich soweit: Gegen 14 Uhr startete unsere Reise am Saalbau in Losheim. Mit 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ging es zunächst zum Flughafen nach Luxemburg. Dort hieß es Koffer abgeben, einsteigen und: „Arrivederci, Saarland – ciao Roma!“

Nach einem knapp zweistündigen Flug landeten wir am Abend in Rom-Fiumicino. Von dort ging es direkt zu unserer Unterkunft, der Casa San Giuseppe im Stadtteil Trastevere. Nach der späten Ankunft wartete noch ein Diner-Paket auf uns – und wer noch nicht müde war, konnte anschließend bereits einen ersten Eindruck vom abendlichen Rom bekommen und den abendlichen Petersplatz besuchen.

Rom entdecken – Geschichte auf Schritt und Tritt

Am nächsten Morgen startete unser erster voller Tag in Rom. Nach dem Frühstück ging es auf den Aventin, einen der sieben Hügel Roms. Von dort bot sich uns ein beeindruckender Blick über die Stadt. Schon hier wurde deutlich: Rom ist nicht einfach nur eine Stadt – Rom ist Geschichte auf Schritt und Tritt.

Vorbei am Circus Maximus und mit dem ersten Blick auf das Kolosseum führte unser Weg zur Piazza Venezia. Das Nationaldenkmal und der Kapitolshügel standen ebenso auf unserem Programm wie die Kirche Santa Maria in Aracoeli. Dort befinden sich die Gebeine der heiligen Helena, der Kirchenpatronin von Wahlen.

Weiter ging es zum Pantheon und anschließend zum Trevibrunnen. Natürlich durfte dabei auch das ein oder andere Urlaubsfoto nicht fehlen. Unser Weg führte uns schließlich zur Basilika Santa Maria Maggiore, wo wir gemeinsam Gottesdienst feierten.

Nach einem langen Tag voller Eindrücke ging es zurück zur Unterkunft. Beim gemeinsamen Abendessen konnten die Erlebnisse des Tages noch einmal ausgetauscht werden. 

Anschließend bestand die Möglichkeit, Rom auch bei Nacht zu erleben und die Piazza Navona zu besuchen.

Gemeinsam unterwegs und gemeinsam glauben

Der 29. Juli begann mit einem Gottesdienst in der beeindruckenden Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Gerade die Gottesdienste an den unterschiedlichen und geschichtsträchtigen Orten machten unsere Reise zu etwas Besonderem. Glaube wurde nicht nur „besprochen“, sondern an Orten gefeiert, an denen Christinnen und Christen seit Jahrhunderten ihren Glauben leben.

Danach ging es zurück in die Innenstadt. Über die Spanische Treppe führte unser Weg zu den Kirchen San Ignazio und San Luigi dei Francesi. Ziel des Nachmittags war die Piazza Navona. Bei strahlendem Sonnenschein, beeindruckender Architektur und italienischem Trubel konnte die Gruppe den Nachmittag ausklingen lassen.

Und natürlich durfte auch an diesem Abend das gemeinsame Abendessen nicht fehlen. Danach wartete wieder das abendliche Rom – mit Gelato, Lichtern, Musik und jeder Menge Zeit, die Stadt gemeinsam zu erleben.

Ein früher Morgen und ein ganz besonderer Ort

Der 30. Juli begann ungewöhnlich früh. Bereits um 6:30 Uhr machte sich die Gruppe auf den Weg zum Petersdom. Um 7:15 Uhr feierten wir dort gemeinsam Gottesdienst. Die frühe Uhrzeit hatte allerdings auch etwas Gutes: Der Petersplatz und der Petersdom zeigten sich in einer ganz besonderen, ruhigen Atmosphäre.

Anschließend blieb Zeit, den Petersdom selbst zu erkunden und die beeindruckende Architektur auf sich wirken zu lassen und die Kuppel zu besteigen. Danach besuchten wir den Campo Santo Teutonico, bevor es zur Mittagspause auf den Borgo Pio ging.

Am Nachmittag standen weitere bedeutende Orte auf dem Programm: die Basilika San Giovanni in Laterano, das Baptisterium und die Heilige Stiege. Anschließend führte unser Weg zum Kolosseum.

Nach diesem erneut ereignisreichen Tag ging es zurück zur Unterkunft. Und auch wenn die Füße langsam müde wurden, war die Lust auf einen weiteren Abend in Rom noch lange nicht verschwunden.

Glaube unter der Erde

Ein ganz besonderes Erlebnis erwartete uns am 31. Juli: der Besuch der Kalixtus-Katakomben. Tief unter der Erde bekamen wir einen Einblick in die Geschichte der frühen Christen in Rom.

Um 11 Uhr feierten wir dort Gottesdienst – an einem Ort, an dem die ersten Christinnen und Christen ihren Glauben unter schwierigen Bedingungen lebten. Die anschließende Führung durch die Katakomben machte diese Geschichte noch greifbarer.

Nach der Rückkehr in die Innenstadt blieb am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. Noch einmal konnten die Jugendlichen Rom auf eigene Faust entdecken, Souvenirs besorgen, gemeinsam ein Eis essen oder einfach die letzten Stunden in der Ewigen Stadt genießen.

Am Abend hieß es dann allerdings: Koffer packen! Denn auch die schönste Reise geht irgendwann zu Ende.

„Arrivederci, Roma!“

Viel zu früh klingelte am 1. August der Wecker. Bereits um 5:30 Uhr ging es zum Flughafen. Nach dem Rückflug nach Luxemburg und der anschließenden Busfahrt erreichten wir gegen 13 Uhr wieder Losheim.

Im Gepäck waren nicht nur Souvenirs und vielleicht das ein oder andere Paar müde Füße, sondern vor allem viele gemeinsame Erinnerungen.

Die fünf Tage in Rom haben gezeigt, was eine Jugendfreizeit ausmacht: gemeinsam unterwegs sein, Neues entdecken, lachen, diskutieren, Gottesdienst feiern, Geschichte erleben und einfach eine gute Zeit miteinander haben. 

Aus 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde eine Gemeinschaft, die Rom gemeinsam erlebt hat.

Ein besonderer Dank gilt deshalb allen, die diese Jugendfreizeit möglich gemacht und unterstützt haben. Herzlichen Dank an alle Sponsoren, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie an alle, die durch ihre finanzielle, organisatorische oder persönliche Hilfe zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben! Auch sei den Betreuern herzlich gedankt!

Ohne diese Unterstützung wäre eine solche Reise nicht in dieser Form möglich gewesen.

Und so bleibt am Ende nur noch zu sagen:

Grazie Roma – für fünf unvergessliche Tage!

Arrivederci und bis zum nächsten 

Abenteuer!

Pfr. Christian Kossmann