Wallfahrt der Pfarrei nach La Salette

Die Reise führte die Pilgerinnen und Pilger nach La Salette, Ars, Cluny, Taizé, Beaune, Dijon und Vézelay – geprägt von Gebet, Gemeinschaft und vielen bereichernden Begegnungen.
Bereits am ersten Tag stand mit dem Besuch von Ars-sur-Formans ein besonderer spiritueller Höhepunkt auf dem Programm. In der Kirche am Grab des heiligen Pfarrers von Ars feierte die Gruppe gemeinsam die Heilige Messe. Der heilige Johannes Maria Vianney, dessen Wirken bis heute viele Menschen inspiriert, begleitete die Pilger gleich zu Beginn der Reise. Am Abend erreichte die Gruppe schließlich den Wallfahrtsort Notre-Dame de La Salette.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Aufenthalts in La Salette. Die Pilger nutzten die Zeit für persönliches Gebet, stille Momente und den Austausch miteinander. Gemeinsam wurde Eucharistie gefeiert, bevor am Abend die eindrucksvolle Lichterprozession stattfand. Das gemeinsame Beten und Singen in der besonderen Atmosphäre des Heiligtums hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck.
Am dritten Tag führte die Reise zunächst zur berühmten Klosteranlage von Kloster Cluny. Die einst mächtige Benediktinerabtei vermittelte einen eindrucksvollen Einblick in die geistliche und kulturelle Geschichte Europas. Anschließend besuchte die Gruppe die ökumenische Gemeinschaft von Communauté de Taizé.
Der vierte Tag führte nach Beaune. Dort besichtigte die Gruppe zunächst das historische Hôtel-Dieu de Beaune mit seiner beeindruckenden Architektur. Danach wurde im Heiligtum vom Kinde Jesu gemeinsam mit den Karmelitinnen die Heilige Messe gefeiert. Die Begegnung mit den Schwestern und das gemeinsame Gebet waren für viele ein besonderer Moment der Wallfahrt. Im Anschluss blieb Zeit für einen Besuch der Stadt Dijon. Den Abend ließ die Gruppe bei einer Weinprobe in geselliger Runde ausklingen.
Am fünften Tag standen Basilika Sainte-Marie-Madeleine de Vézelay und die Spuren des heiligen Bernhard im Mittelpunkt. Die beeindruckende Basilika, seit Jahrhunderten Ziel zahlreicher Pilger, vermittelte eindrucksvoll die geistliche Tradition Burgunds.
Am letzten Tag der Wallfahrt feierte die Gruppe am Pfingstfest einen Wortgottesdienst, bevor die Heimreise nach Losheim angetreten wurde.
Die Wallfahrt war geprägt von Glauben, Gemeinschaft und vielen bewegenden Eindrücken. Dankbar kehrten die Pilgerinnen und Pilger nach Hause zurück – mit zahlreichen Erinnerungen an eine besondere Zeit des gemeinsamen Unterwegsseins.
Pfr.
Christian Josef Kossmann
